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Zurich Gruppe Deutschland

Ausbau Fondsprodukte (AFP)

Projekt

Ziel des Projekts AFP (Ausbau Fondsprodukte) war die Erweiterung des neuen Verwaltungssystems Leben (VSL) im Bereich der fondsgebundenen Versicherung.

Hier galt es bereits bestehende Geschäftsprozesse in ihrer Funktionalität zu erweitern bzw. neue Prozesse erstmalig in VSL einzuführen. Hierunter fielen insbesondere die Geschäftsvorfälle "Fondswechsel", "Auskunft mit Berechnung", "technische Vertragsänderungen" sowie "Neuzugang mit Anrechnung".

Durch die Komplettierung der Geschäftsvorfälle im Bereich der fondsgebundenen Versicherung soll ein wettbewerbsfähiges Verwaltungssystem geschaffen werden, das nicht nur den heutigen Markterfordernissen sondern auch zukünftigen Anforderungen gewachsen ist.

 
 

Auftrag

Der Berater der FSP wurde zur Unterstützung der Testteams eingesetzt, das sich aus Mitarbeitern des Bereichs Kundenservice und dem Spezialreferat für technische Vertragsänderungen zusammensetzte. Schwerpunkt war die organisatorische Unterstützung des Testablaufs sowie die fachliche Beratung durch den Einsatz von versicherungsfachlichem/-technischen Know-how.

 
 

Lösung

Im Rahmen der organisatorischen Beratung stand die Testkoordination im Mittelpunkt, insbesondere die Einplanung der zur Verfügung stehenden Testressourcen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bereitstellung und Aktualisierung der verfügbaren Testumgebungen.

Die fachliche Beratung bestand in der Analyse festgestellter Fehler sowie deren exakte Dokumentation. Erforderlich waren hierzu tiefgreifende Kenntnisse von VSL sowie im Bereich der fondsgebundenen Versicherung.

Das Projektteam profitierte hier vom fachlichen Know-how des Beraters bei der Durchführung der komplexen Geschäftsvorfälle und erreichte so eine hohe Qualität zur Releaseeinführung. Zur Fehlerverfolgung wurde eine Datenbankverknüpfung innerhalb des Mail-Systems von Lotus Notes genutzt. Jede Abweichung von den fachlichen Vorgaben der entsprechenden Fachkonzepte wurde als so genannter CR (Change Request) erfasst.

Die Tester wurden bei der Einstellung eines CRs automatisch durch die Datenbank geführt. Bis auf einen Freitext in Kurz-/Lanform, zur exakten Beschreibung der Fehlerursache, wurden alle weiteren Informationen durch eine implementierte Dialogsteuerung abgefragt.

Mit Fertigstellung der Erfassung eines CRs erfolgte eine maschinelle Vergabe einer CR-Nummer in der Datenbank. Anhand dieser kontte jederzeit über den jewiligen Status Auskunft gegeben werden.

Sämtliche CRs wurden an den CR-Manager geroutet, der seinerseits die weitere Verteilung innerhalb der IT vornahm. Sofern die Fehlerbehebung abgeschlossen war, wurden die CRs zwecks Qualitätssicherung zum Retest an die jeweiligen Melder zurückgegeben.

 
 

Ergebnis

Anfang 07/2005 wurde das VSL Release 9.0 produktiv geschaltet. Nach wenigen Tagen wurde bereits deutlich, dass die Einführung in die Produktion äußerst erfolgreich verlaufen war. Es kam zu keinerlei Produktionseinschränkungen.

Durch die Erweiterung neuer Funktionalitäten bei bereits bestehenden Geschäftsprozessen sowie die Einführung komplett neuer Geschäftsprozesse, können bislang technisch nicht zu verarbeitende Vorgänge innerhalb des Verwaltungssystems abgebildet werden.

Mit Einführung des Release 9.0 zeigt die Zurich-Gruppe die zukünftige Stellung eines effizienten Verwaltungssystems auf. In einem immer härter umkämpften Markt für Neukunden, der im Bereich der Lebensversicherung durch gesetzliche Maßnahmen, wie z.B. Wegfall des Steuerprivilegs, zusätzlich erschwert wird, nimmt die Bedeutung der Vertragsverwaltung deutlich zu.

Das schnelle und vor allem flexible Reagieren auf Kundenwünsche wird eine immer größere Rolle für eine zufriedene Kundenbeziehung zwischen dem Versicherer und seinen Kunden spielen.

 
 

Ausblick

Durch die erfolgreiche Umsetzung des Projektes AFP wurde die Grundlage geschaffen, das Verwaltungssystem Leben (VSL) als Standardplattform für den konzernweiten Einsatz zu nutzen. In einem ersten Schritt erfolgt die Übernahme des VSL für die fondsgebundene Lebensversicherung in der Schweiz unter Berücksichtigung von gesetzlichen Bestimmungen aber auch produktspezifischer Besonderheiten.

 
 

Kunde

Die Zurich Gruppe Deutschland, die im Markt mit den Gesellschaften Zürich, Deutscher Herold, DA Direkt und Bonnfinanz vertreten ist, gehört zur weltweit tätigen Zurich Financial Services Group. Mit Beitragseinnahmen (2005) von über 6,2 Milliarden Euro, Kapitalanlagen von mehr als 37 Milliarden Euro und rund 5.800 Mitarbeitern zählt die Zurich zu den führenden Versicherungen in Deutschland.

Kundenfeedback

"Die professionelle Unterstützung durch den Einsatz fundierter versicherungsfachlicher sowie -technischer Kenntnisse war von hohem Nutzen für unser Projektteam"

Franziskus van Hamme,
Leiter Verwaltungssysteme, Prozesse und Betriebstechnik,
Zurich Gruppe Deutschland

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