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BenQ-Mobile

Software-Spezifikation für User-Interface von Mobiltelefonen

Aufgabe

Die etwa im Jahresrhytmus neu erstellten Generationen von Mobiltelefonen erfordern neue Spezifikationen der User-Interfaces.

Die Ziele sind dabei:

  • Schaffung von anwenderfreundlicher Benutzerführung
  • Moderne Applikationsphilosophie
  • Gute Ergonomie
  • Einheitliches Look and Feel
  • Erweiterung der Software um neue Funktionalitäten

Die Mobiltelefone sind einfach und intuitiv bedienbar. Die umfangreichen Funktionalitäten des Gerätes sind für den Benutzer leicht anzuwenden.

 
 

Auftrag

FSP wurde im Mai 2004 beauftragt, das Projektteam der Software-Spezifikation zu unterstützen.

Aufgabe der FSP-Berater ist die Erstellung der Spezifikationen und die Durchführung der dazu erforderlichen Abstimmungen, die Aussteuerung der Spezifikateure in Asien und Osteuropa sowie die Abstimmung mit den Software-Entwicklern in Südamerika, Asien und Europa.

Weiterhin gehört zum Aufgabenumfang auch die Begleitung und Durchführung von Reviews der Konzepte und Spezifikationen aufgrund von Styleguides, Requirements und Operator-Anforderungen. Die Spezifikationen beschreiben die Benutzerführung und das Verhalten der Applikationen aus Anwendersicht. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie der Mobiltelefone.

 
 

Vorgehen

Basierend auf den Vorgaben und der Definition des Funktionsumfangs kann mit der Erstellung der Software-Spezifikation für die etwa 30 Komponenten, die ein modernes Mobiltelefon beinhaltet, begonnen werden. An der Erstellung der einzelnen Komponenten sind zwischen fünf und dreißig Mitarbeiter beteiligt. Hierbei fließen die Ergebnisse umfangreicher Studien und Tests über die Benutzbarkeit und Bedienbarkeit, sogenannte Usability-Tests in die Spezifikation ein. Wichtige Größen sind Time-To-Market und Machbarkeit.

Die Spezifikationen werden in der graphischen Beschreibungssprache UML (Unified Modeling Language) erstellt. Die Spezifikationen durchlaufen Review-Phasen, an denen die Produktverantwortlichen und die Softwareentwicklung beteiligt sind. Nach Freigabe der Spezifikationen wird die Software gemäß den Vorgaben realisiert.

Um die Einhaltung aller Standards und Anforderungen sicherzustellen, werden anschließend die Spezifikationen auch zur Qualitätskontrolle durch die Softwaretester genutzt.

Die Spezifikation setzt zum einen die "Product-Story" - Business. oder Outdoorhandy, - des Mobiltelefons um, berücksichtigt zum anderen aber auch das technisch und zeitlich Machbare. Die Erstellung von Spezifikationen bedarf daher vieler Abstimmungen und ist äußerst kommunikationsintensiv.

 
 

Kommunikation

In einem internationalen Großunternehmen wie BenQ-Mobile geht diese Abstimmung über mehrere Kontinente und Zeitzonen hinweg. Daher ist als Projektsprache Englisch etabliert. Dies bedeutet, dass neben den regelmäßigen Telefonkonferenzen auch Projektdokumentationen und Spezifikationen in englischer Sprache durchgeführt bzw. erstellt werden. Aber nicht nur unterschiedliche Zeitzonen und Landessprachen sind zu berücksichtigen. Vielmehr ist es notwendig, sich über Eigenheiten und Kulturen der beteiligten Länder zu informieren. So lassen sich durch gute Kommunikation und das Eingehen auf kulturelle Besonderheiten Missverständnisse umgehen.

 
 

Betrieb

Die Spezifikationen unterliegen demselben Entwicklungs-Zyklus wie die Software auch: Jeder Änderung und Verbesserung wird in der Spezifikation vorgenommen damit anschließend die Software angepasst werden kann. Dies stellt sicher, dass die Software stets der Spezifikation entspricht und die Projektdokumentation konstent ist.

 
 

Kunde

Am 1. Oktober 2005 übernahm die BenQ Corporation die Geschäftseinheit Mobiltelefone von Siemens und stellte so die Weichen, künftig eines der weltweit führenden Unternehmen in der Mobilfunk-Branche zu werden. Siemens genießt einen exzellenten Ruf am Markt für sein klares Industrie-Design, die einfache Bedienbarkeit und die Fähigkeit, Mobiltelefone an die Anforderungen der Netzbetreiber anzupassen.

BenQ-Siemens startet als globale Marke in den Markt und profitiert von Siemens führender Stellung in wichtigen europäischen Märkten sowie auf dem wachsenden lateinamerikanischen Markt und BenQs Stärke in Asien. Nahezu alle Mobilfunk-Operatoren gehören zu den Kunden und Millionen von Endbenutzern nutzen täglich die Mobiltelefone von BenQ-Siemens. Mit seinem globalen Absatz- und Vertriebsnetzwerk agiert BenQ Mobile in mehr als 70 Ländern weltweit und unterhält Fertigungen in Europa, Asien und Südamerika.

Kundenfeedback

"Die professionelle und kompetente Beratung von FSP im Rahmen der Spezifikationserstellung ist seit Jahren eine wertvolle Unterstützung für unser Projektteam."

Manfred Dietzen,
Abteilungsleiter SW-Entwicklung,
BenQ-Mobile